Ein neuer Standard für modernes Abstimmen: Ihr Stimmzettel bleibt für alle absolut vertraulich, und jede Person kann die Ergebnisse nachprüfen.
Das Vertrauensdefizit
Wählerinnen und Wähler brauchen Datenschutz. Veranstalter brauchen Nachweise. Bestehende Abstimmungssysteme laufen hinter verschlossenen Türen ab, sodass geleakte Wählerdaten, angefochtene Auszählungen und Fehlinformationen jedes Ergebnis zur Grundlage von Verschwörungstheorien werden können.
Shutter Governance schließt diese Lücke. Es ist ein neues digitales Abstimmungssystem für Kommunen, Universitäten, Gewerkschaften, Genossenschaften und weitere Organisationen, bei dem Stimmzettel für alle verborgen bleiben und Ergebnisse öffentlich nachprüfbar sind.
Shutter Governance
Individuelle Entscheidungen sind kryptografisch gesichert. Keine Administratorin, kein Administrator, kein Anbieter und keine Beobachterin oder kein Beobachter kann einen Stimmzettel einer Person zuordnen.
Jede Person kann unabhängig bestätigen, dass jede gültige Stimme gezählt wurde und das veröffentlichte Ergebnis korrekt ist.
Jede Wahl erzeugt ein manipulationssicheres Protokoll, das gegenüber Prüferinnen und Prüfern, Aufsichtsbehörden und Gerichten belegt, dass sie fair durchgeführt wurde.
Der Ablauf
SCHRITT 1
Bevor Stimmen abgegeben werden, wird der Schlüssel, der die Ergebnisse freigibt, erstellt und auf unabhängige Parteien aufgeteilt. Keine einzelne Partei kann die Ergebnisse allein öffnen.
SCHRITT 2
Jede wählende Person trifft ihre Entscheidung und gibt sie auf dem eigenen Gerät ab. Der Stimmzettel wird im Moment der Abgabe versiegelt und ist bis zur Auszählung für niemanden lesbar.
SCHRITT 3
Wenn die Abstimmung endet, werden die versiegelten Stimmzettel noch im verschlüsselten Zustand ausgezählt. Die unabhängigen Parteien kombinieren ihre Schlüsselteile, um ausschließlich die Gesamtergebnisse freizugeben, ohne dabei einzelne Stimmzettel zu öffnen.
SCHRITT 4
Das veröffentlichte Ergebnis enthält einen öffentlichen Nachweis, dass jede gültige Stimme gezählt wurde. Jede Person kann dies prüfen, ohne Konto und ohne besonderen Zugang.
Für wen es entwickelt wurde
Stadt München
2026 · Personalratswahl
Laufendes Pilotprojekt
Wir arbeiten mit der Universität der Bundeswehr München, der Stadt München, Votebase und weiteren Beteiligten an einem Pilotprojekt für eine bevorstehende Personalratswahl. Ziel ist es herauszufinden, wie sich der Ansatz in einem realen Umfeld bewährt, bevor eine breitere Anwendung geprüft wird.
Partnerschaft · Im Einsatz seit 2022
Über fast vier Jahre hat unsere Integration mit Snapshot mehr als 370.000 Stimmen in über 800 digitalen Gemeinschaften, bekannt als dezentrale autonome Organisationen (DAOs), verschlüsselt, und das ohne einen einzigen Fehler.
Für europäische Standards entwickelt
Vollständig offen und auditierbar, konzipiert zur Einhaltung der EU-Vorschriften und der DSGVO.
Datensparsamkeit und Datenschutz durch Voreinstellung. Stimmzettel sind niemals einer Person zuordenbar.
Alle Daten werden auf EU-Infrastruktur gehostet und verbleiben damit in europäischer Rechtshoheit.
Die gesamte Codebasis und das Abstimmungsprotokoll sind öffentlich. Jede Person kann prüfen, wie Datenschutz und Verifizierung umgesetzt sind.
Jede Person kann das vollständige Ergebnis nachprüfen. Jede Wahl erzeugt ein signiertes Protokoll und einen kryptografischen Nachweis.
Kontakt
Starten Sie mit einem Pilotprojekt: Führen Sie eine private, nachprüfbare Abstimmung von Anfang bis Ende durch, live innerhalb von Wochen. Es lässt sich in die IT-Systeme integrieren, die Sie bereits betreiben.